Länderkonferenz Salzburg
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klima:aktiv mobil Länderkonferenz Salzburg
„Klimaschutz im Verkehr: Chancen, Nutzen, Potenziale“ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen diskutierten innovative Mobilitätslösungen
Unter dem Motto „Klimaschutz im Verkehr: Chancen, Nutzen, Potenziale“ diskutierte Umweltminister Niki Berlakovich am 4. Mai im Rahmen des klima:aktiv mobil Stakeholderdialogs mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Praxis über die Zukunft der Mobilität in Österreich. Die TeilnehmerInnen der Veranstaltung waren sich rasch einig: Umsteigen und Vorbild sein, das ist die Devise. Nur so können Veränderungen hervorgeführt werden.
Umweltminister Niki Berlakovich betonte: „Im äußerst problematischen Verkehrsbereich muss mit Höchstgeschwindigkeit der Umstieg auf klimaschonende Mobilität gelingen. Mit dem klima:aktiv mobil Förderprogramm unterstützen wir Investitionen in eine umweltfreundliche Mobilitätszukunft. Bereits 2.500 klima:aktiv mobil Projektpartner sparen gemeinsam 470.000 Tonnen CO2 ein. Mit über 46,6 Mio. Euro fördern wir Fuhrparkumstellungen, Projekte zu Elektromobilität, Mobilitätsmanagement und Radverkehr. Und das mit Erfolg. Seit 2005 konnten die CO2-Emissionen im Verkehr um 10 % gesenkt werden. Dabei verbinden die Projekte den Umweltschutzaspekt mit vielen weiteren positiven Nebeneffekten, wie die Schaffung von green jobs und das Ankurbeln der Wirtschaft.“
Alle Fotos zum Download finden Sie hier.
(Bitte bei Verwendung den Fotocredit angeben: @ Lebensministerium / APA OTS Vogl) -
Salzburg: Vorbildliche Klimaschützer im Verkehr
Das Bundesland Salzburg ist Vorreiter in Sachen Umweltschutz. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt vor allem auf der Umstellung der Fuhrparks auf alternative Antriebe wie Elektro- oder Erdgasfahrzeuge, sowie der Tourenoptimierung, der Einführung von Schnuppertickets für den öffentlichen Verkehr und Radverkehrsinitiativen, kommunales Mobilitätsmanagement und die Durchführung von Spritspartrainings. Zudem ist Salzburg mit dem Projekt ElectroDrive eine von 8 Modellregionen, die durch den Klima- und Energiefonds aus den Mitteln des Lebensministeriums zusätzlich mit einer Summe von 1,9 Mio. Euro gefördert wird. In Salzburg wurden bisher über 260 klima:aktiv mobil Projekte mit einer jährlichen CO2-Reduktion von 47.000 Tonnen umgesetzt. Wichtige Partner bei der Beratung, Installation und Umsetzung von Mobilitätsprojekten sind das Land Salzburg, der Österreichische Gemeindebund und das umweltservice salzburg.
Landesrat Sepp Eisl, der selbst vorbildlich in Sachen umweltschonende Mobilität unterwegs ist, stellte klar: "Die Kosten für Auto und Mobilität verschlingen einen immer größeren Anteil der Familienbudgets. Inzwischen muss eine Durchschnitts-Familie fürs Auto schon mehr Geld ausgeben als für Lebensmittel. Rund 14 % des Familieneinkommens werden für Mobilität ausgegeben. Aus diesem Grund ist wichtig, dass wir günstigere Alternativen nutzen. Wenn man heute zum Beispiel ein Gas-Auto betreibt, spart man sich rund 50 % der Treibstoffkosten, bei heimischem BIOGAS sind es immer noch rund 30 % im Vergleich zu Diesel- oder Benzinantrieben. Die Alternative ist einsatzbereit. Wir müssen sie nutzen. Im Bereich der Zweiräder ist auch die E-Mobilität bereits eine gute Alternative. Wir in Salzburg waren die ersten, die solche E-Bikes gefördert und unseren Beitrag zum Durchbruch auf dem Markt geleistet haben.
Und Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, ergänzte: „Die Unterstützung für Gemeinden bei Maßnahmen zur sanften Mobilität ist unheimlich wichtig. Es gibt eine so große Vielfalt an Projekten und Möglichkeiten, da ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Gemeinden gut beraten werden und alle Informationen zur Verfügung haben. klima:aktiv mobil ist hier seit Jahren ein verlässlicher und kompetenter Partner der Gemeinden.“
Martin Grießner, Leiter des umweltservice salzburg, setzt bei der Beratung vor allem auf Bewusstseinsbildung: „Umstellungen von Fahrzeugen im Fuhrpark werden gerne angenommen, wenn es eine entsprechende Förderung dazu gibt. Sobald es aber um Verhaltensänderungen geht, wie etwa den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr, dann passiert sehr wenig. Diese Maßnahmen sind aber notwendig, damit das Automobil nicht zum „Autostabil“ wird, weil alles steht und keiner mehr fahren kann.“
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Salzburg AG und REWE zeigen mit EMIL wie’s geht
Wichtige Teile der Veranstaltung waren der Dialog und der Erfahrungsaustausch. klima:aktiv mobil Projektpartner aus Salzburg präsentierten ihre bereits erfolgreich umgesetzten Mobilitätsprojekte, wie beispielsweise die Salzburg AG mit dem Partner REWE International AG mit dem erst kürzlich installierten Projekt EMIL, das Elektroauto zum Mieten in Salzburg.
Peter Breuss, Technischer Direktor REWE International AG, erklärte: "REWE International AG macht sich bereits seit Jahren für Projekte im Bereich E-Mobilität stark – ob Grünstrom-Tankstellen, Hybrid-LKWs oder E- Autos zum Test für Regionalmanager und in der Zentrale. Umso mehr freut es uns, dass unser Car-Sharing Projekt EMIL so gut bei den Salzburgerinnen und Salzburgern ankommt.“
Sein Partner, August Hirschbichler, Vorstandssprecher der Salzburg AG, ergänzte: „Carsharing mit Elektroautos ist ökologisch doppelt sinnvoll: Zum einen sind weniger Autos unterwegs, zum anderen werden diese mit Ökostrom angetrieben. Wir wollen vor allem die Kombination mit dem öffentlichen Verkehr fördern. Für uns hat er absolut Vorrang, wenn man aber einmal ein Auto braucht, dann soll auch eines verfügbar sein.“
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Auszeichnung für Salzburger klima:aktitv mobil Projektpartner
Bei der Veranstaltung zeichnete Umweltminister Niki Berlakovich gemeinsam mit Landesrat Sepp Eisl und Peter Genser, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Salzburg, Salzburger Betriebe zu klima:aktiv mobil Projektpartnern aus: Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation; EMIL e-Mobility Sharing GmbH; Großglockner Hochalpenstraßen AG; Reed Messe Salzburg GmbH; A VELO - Georg Ornetsmüller; The Mobility House GmbH; ALPINE Bau GmbH und Dr.med.vet. Alfred Kügel.











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